TARIFCHECK VERSICHERUNG
Versicherungsvergleich
Die Altersvorsorge liegt voll im Trend.
Schließlich ist die Botschaft des Staates eindeutig:
Die gesetzliche Rente ist sicher zu gering!
Zwei Drittel aller Bundesbürger haben diesen Trend bei der Altersvorsorge bis heute für sich erkannt, weit mehr als solche, die ihr Geld für Konsumzwecke auf die hohe Kante legen. Dies ist erfreulich und keineswegs verwunderlich.
Sie denken über Ihre Altersvorsorge nach?
Dann haben Sie hoffentlich auch daran gedacht, dass Sie im Rentenalter Ihren gewohnten Lebensstandard möglichst erhalten wollen, doch das lässt sich mit der gesetzlichen Rente nicht mehr realisieren.
Sie sollten also dringend handeln.
Den Lebensstandard sichern
Sie haben sich an Ihr Auto gewöhnt. Sie fahren regelmäßig einmal im Jahr in Urlaub. Sie sind im Sport- oder Fitnessclub angemeldet. Heute sind diese Dinge für Sie möglicherweise selbstverständlich. Doch was, wenn die gesetzliche Rente im Alter dafür nicht mehr ausreicht? Wollen Sie auf all dies verzichten? Wenn nicht, sollten Sie jetzt den ersten Schritt zum systematischen Aufbau Ihrer Altersvorsorge tun. Je früher, desto besser.
Mehr Alte, weniger Junge
Die Alterung der Bevölkerung und der Rückgang der Geburtenrate in Deutschland haben dazu geführt, dass immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüberstehen. Für die Rentenkasse heißt das, das immer mehr Menschen wollen aus dem Topf finanziert werden, in den immer weniger Menschen Rentenbeiträge einzahlen. Das kann langfristig nur schief gehen.
Neuer Kurs bei Renten
Um die Renten weiterhin finanzieren zu können, hat die Politik vor wenigen Jahren einen entscheidenden Richtungswechsel eingeleitet. Die gesetzliche Rente wird zurückgefahren, während die private Vorsorge gestärkt wird. Im Klartext heißt das: Während noch vor wenigen Jahren der so genannte „Eckrentner“ 70 Prozent seines letzten Gehaltes an Rente bezogen hat, werden sich künftige Generationen mit nur noch 40 Prozent oder sogar noch weniger zufrieden geben müssen.
Versorgungslücke ermitteln
Damit ist klar, wenn Sie Ihren Lebensstandard aufrechterhalten wollen, müssen Sie selbst etwas zur Altersvorsorge beitragen. Doch wo beginnen? Am besten, Sie errechnen zunächst einmal Ihre Versorgungslücke. Dann sehen Sie, wofür Sie im Alter noch Geld haben und wofür nicht.
Rürup Rente
vergleichenBetriebliche Altersvorsorge
vergleichenRiester Rente
vergleichenRentenversicherung
vergleichenWelche Anlageform bringt welches Ergebnis?
*Ziehen Sie bitte vom Gewinn/Ergebnis ca. 3-4% für die Inflationsrate ab.
Beispiel Sparbuch
Gewinn= Zinsen 2% minus 4% Inflationsrate ergibt eine Rendite von -2%. Nach 30 Jahren haben sich zwar Zinsen angesammelt, aber Ihre Einlage mit Gewinn ist weniger Wert wie zu Sparbeginn!
Verdeutlichung anhand von Zahlen. Unterstellte Annahme, 100 € monatliches regelmäßiges sparen. Selbst eingezahlt: 36.000 € Laufzeit: 30 Jahre |
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Anlageform: |
Zinsen |
Ergebnis € |
Gewinn €* |
| Sparbuch | 2,o % | 49.209,08 | 5.424,11 |
| Festgeld | 3,1 % | 58.998,73 | 22.998,73 |
| Bausparen | 4,0 % | 68.760,13 | 32.760,13 |
| Rentensversicherung | 5,0 % | 81.885,88 | 45.885,88 |
| Investmentfonds | 10,0 % | 208.084,94 | 172.084,94 |
| Premium Fonds | 12,0 % | 308.423,17 | 272.423,17 |
FAZIT
Sparbuch, Festgeld und Bausparverträge eignen sich nicht für die Altersvorsorge.
Versorgungslücken im Alter
Immer mehr haben Zweifel an der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung, ihren tatsächlichen Rentenanspruch kennen jedoch die wenigsten.
Eine Studie über "die Deutschen und ihr Geld" zeigt, dass knapp die Hälfte der Arbeitnehmer ihre Rentenansprüche zu hoch einschätzen. Rund 15 Prozent überschätzen ihre Rentenansprüche gar um 50 Prozent. Verantwortlich für diese falschen Vorstellungen ist nicht zuletzt die "Beruhigungsstrategie", die in der öffentlichen Rentendiskussion üblich ist.
So wird mit dem relativ hohen Rentenniveau des "Standardrentners" argumentiert, das derzeit bei etwa 70 Prozent liegt. Dieser Wert dient jedoch vor allem der Statistik. Er beschreibt wie sich das allgemeine Rentenniveau, gemessen am Durchschnittseinkommen aller Beschäftigten, entwickelt.
Die Voraussetzungen der Standardrente (45 Versicherungsjahre stets mit Durchschnittseinkommen) erfüllen jedoch schon heute wenig Arbeitnehmer. In Zukunft werden solche Erwerbsbiografien noch seltener. Aussagekräftiger sind andere Zahlen:
So betragen die empirischen Lohnersatzquoten aus der gesetzlichen Rentenversicherung der heute 61- bis 66-jährigen Rentner knapp 60 Prozent des letzten Nettolohns. Bei den nicht Haupteinkommensbeziehern, zumeist Frauen, liegt die Ersatzquote noch weit niedriger.
Durch die demographische Schieflage verringert sich das Versorgungsniveau der Umlagerente für die jüngeren Jahrgänge. Es fällt von 60 auf 37 Prozent (Vergleich Durchschnittsverdiener der Jahrgänge 1945 und 1985).
Lohnersatzquoten (Rentenanspruch) verschiedener Einkommensgruppen und Jahrgänge
Mit 45 Versicherungsjahren (kommen weniger Jahre zustande verringert sich die Rente weiter!)
Jahrgang |
Geringverdiener |
Durchschnittsverdiener |
1945 |
65% - 830,85 € |
60% - 1.227,10 € |
1955 |
59% - 754,16 € |
54% - 1.104,39 € |
1965 |
48% - 613,55 € |
44% - 899,87 € |
1975 |
41% - 524,07 € |
38% - 777,16 € |
1985 |
40% - 511,29 € |
37% - 756,71 € |
Überlassen Sie Ihre Altersvorsorge nicht dem Zufall. Lassen Sie sich gezielt beraten, welche Produkte zu Ihnen passen. Wie lange wollen Sie noch arbeiten? Wie viel Geld möchten Sie auf die "hohe Kante" legen? Und wie lange möchten Sie insgesamt sparen?